Dienstag, 2. Februar 2016

Wie der Zufall so will | Tag 2 - Aber viele Stunden später.

Ich habe eine GUI (Graphical User Interface = Grafische Oberfläche) entwickelt.
Sie ist ganz aufregend. Zur Bedienung stehetn 2 Knöpfe parat: Der erste macht das, was ich gleich beschreibe und der zweite beendet das Programm. Letzteres funktioniert einwandfrei, demnach ist 50% der Knöpfe so eingerichtet, dass sie ganz und gar die Vorstellungen des Anwenders befriedigen dürften. Eine Statistik, die ich mir häufiger bei meinen Programmen Wünsche.
Beim errichten der GUI musste ich mich für einen Namen entscheiden, ich habe mich an dieser Stelle für den Namen Promponator entschieden. Im Moment nur ein Arbeitstitel, aber er liegt ganz gut im Mund.
Kommen wir nun zum eigentlichem Thema. Wie bringe ich einem Computerprogramm bei, was Kunst ist? Die Antwort ist zum Glück ganz einfach, denn sie lautet: Garnicht. Alles was ich dem Computer beibringen kann ist Stumpfe Theorie, aber das wusste ich ja bereits, als ich angefangen habe.
Was habe ich also schon geschafft? Ich habe Dem Programm folgendes Beigebracht: Das Stück sollte 64 Gleichlange Töne umfassen. Warum 64? Es lässt sich prima durch vier Teilen und da ich vorerst im vollen Viertel- (bzw Achtel- denn der Spaß (damit meine ich die 64) lässt sich auch ganz gut durch acht teilen) -Takt arbeite macht sich das ganz gut. Natürlich lässt sich die Zahl anhand einer Konstanten ganz einfach (und später bestimmt auch durch den Benutzer) variieren.
Der Anfangston sollte entweder der Grundton, die Terz oder die Quinte des Tonicadreiklangs beginnen. Damit aus dem Stück die Gewissheit hervorgeht, in welcher Tonart wir uns Befinden.
Außerdem (und das ist ziemlich wichtig) nutzt das Programm bereits Leittöne um zum Grundton zurück zu kommen. Sonst hängt man irgendwo mit einer großen septime rum und weiß nicht wohin damit, doch das schafft das Programm nun von alleine.
Das sind die drei ersten musiktheoretischen Umsetzungen, die ich bei der Generierung der Melodiestimme vorgenommen habe. Der Rest ist im Moment absolut random, obwohl ich versucht habe Durchgangstöne einzubauen, was sich allerdings nicht vom Zufallsgeneriertem prozedere Abhebt.
Die Version, die ich hier gerade Beschrieben habe nenne ich jetzt einfach mal Version 0.1 So werde ich sie in meinen Backup dateien Einspeichern und bei gelegenheit bestimmt irgendwo hier zur Verfügung stellen.

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